Sonderausstellung im Aeronauticum Nordholz

Konzeption zweier Sonderausstellungen zur Geschichte der Luftschifffahrt im „Aeronauticum“ in Nordholz und im Zeppelin Museum Friedrichshafen in Zusammenarbeit mit ID3D aus Berlin.

Pioniere der Luftfahrt

Museumsprojekte jeglicher Art liegen uns besonders am Herzen. Deswegen waren wir höchst erfreut, als uns das Deutsche Luftschiff- und Marineflieger Museum „Aeronauticum“ gebeten hat eine Ausstellung, mit dem Schwerpunkt auf Zeppeline und Luftfahrt in der Region um Nordholz zu gestalten.

Nordholz spielte in der Historie des Zeppelins eine prägende Rolle, da hier einer der wichtigsten und auch größten Luftschiff-Stützpunkte während des zweiten Weltkriegs lag. Es handelte sich bei dem Stützpunkt offiziell um einen reinen Marinestützpunkt. Jedoch beherbergte er auch streng geheime Luftschiffhallen, welche die Möglichkeit boten bis zu 10 Luftschiffe unterzubringen.

Weitaus interessanter war jedoch, dass es zwei Hallen gab, die auf Schienen positioniert waren und sich dadurch drehen konnten. Mit einer Länge von 200 m, einer Breite von 70 m und einer Höhe von 30 m waren sie die größten „Drehhallen“ der Welt. Diese Technik ermöglichte es, die Hangars gemäß der Wetterlage auszurichten und somit die Luftschiffe bei jeder Witterung landen und abheben zu lassen.

Die Ausstellung zielte darauf ab, diese Geschichte und die historischen Geschehnisse, die sich dahinter verbergen, den Besuchern näher zu bringen. So gestalteten wir auf 144 Quadratmetern eine Ausstellung, bei der Grafik und Architektur fließend in einander übergingen, um die Wirkung der Exponate zu unterstützen. Die Exponate und deren Geschichte wurden somit klar in den Vordergrund gestellt und profitierten in optimalster Weise von den gestalterischen Elementen.